Ja, ich lebe noch!

Leider komme ich schon seit einer Weile nicht mehr dazu den Blog upzudaten und Berichte zu schreiben, da ich für meine erste Dienstprüfung viel zu lernen habe. Das Ende ist aber in Sicht!

28.06.2012

Danach werde ich den Blog wieder mehr füllen. Genug Musicaltickets dafür liegen momentan bei mir herum ;)

Ausständige Berichte, die hoffentlich noch kommen:

Mayas Konzerte
Cats

Nachtrag: Jaaaay mit Auszeichnung bestanden!!!!

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Make a Wish Weihnachtskonzert (10.12.2011 Stadtgalerie Mödling)

Zur Unterstützung von Make a Wish, das schwer kranken Kindern den Herzenwunsch erfüllt, fand dieses Konzert von Maya Hakvoort zusammen mit Missy May statt. Passend zum Thema kamen die beiden Damen ganz in weiß als Engerl mit Heiligenschein und Flügeln auf die Bühne. Auch dem Pianisten Aaron Wonesch wurde ein kleines Paar Flügel verpasst. Die Bühne war weihnachtlich mit Baum dekoriert. Gesungen wurde eine Sammlung an verschiedenen Weihnachtsliedern, ausgeschmückt mit humorvollen Moderationen und ein paar abwechselnd vorgelesenen Geschichten.
Besonders gefreut habe ich mich über Mayas “Bin heute Abend bei dir” (ursprünglich von Roger Cicero), das sie schon letztes Jahr in Grafenegg im Programm hatte – genau wie “Es läuten die Glocken” (nach dem irischen Lied “Greensleaves”). Maya wäre natürlich nicht Maya ohne ihr “spezielles” Deutsch, demnach Österreich viele begnadigte Künstler hat. O-Ton: “Ihr wisst… hm mein Deutsch ist heute mal wieder grausam. Ihr weißt…” – so niedlich! Beim abschließenden Medley fand ich es auch schön “O Tannenbaum” und “Stille Nacht” auf Holländisch zu hören. Ich liebe die Sprache. Weiterlesen

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Rebecca (19.11.2011 Stadttheater St. Gallen)

Endlich, nachdem ich mich ein halbes Jahr darauf gefreut habe, war es soweit. Am Bahnhof in Zürich hat es uns erst einmal die Sprache verschlagen, als wir beim Automaten die Zugtickets nach St. Gallen gekauft haben. Ja, die Schweiz ist teuer! Aber auch das konnte bei mir die helle Vorfreude auf den Theaterabend nicht trüben. Am Ziel angekommen und nach einem guten Abendessen war das Stadttheater recht einfach gefunden. Außen wie innen ist das Gebäude sehr modern, zählt nicht zu den klassischen Bühnen. Zur allergrößten Überraschung wird für die Garderobe nichts verlangt und fürs Programmheft sieben Franken, was ziemlich günstig ist.
Ich habe mir für den Abend eine Karte in der ersten Kategorie gegönnt, die Online-Buchung hat mich in die erste Reihe ganz links außen gesteckt. Umgerechnet habe ich für das Ticket sogar weniger bezahlt, als das bei den Vereinigten Bühnen der Fall gewesen wäre (und erst recht bei der deutschen Stage Entertainment). Rebecca”, die Bühnenfassung von Daphne du Mauriers gleichnamigem Roman, ist eins meiner Lieblingsmusicals und nach sechzehn schönen Vorstellungen in Wien war ich schon sehr auf die hiesige Inszenierung, sowie die frische Besetzung gespannt. Am meisten natürlich auf die Mrs Danvers, das lässt sich nicht leugnen. Weiterlesen

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Wenn Rosenblätter fallen (Premiere 29.10.2011 Theater Akzent)

Dieses Musical stand weit oben auf meiner Unbedingt-sehen-Liste, da ich die Musik auf dem Konzeptalbum sehr schön finde. Basierend auf dem niederländischen Roman “Als rozeblaadjes vallen” ist es ein sehr ungewöhnliches Musical, in dem nur drei Charaktere auftreten. Der junge Till bezieht seine Studentenbude, wobei er gleich auf seine Nachbarin Iris trifft. Die quirlige Biologiestudentin weckt in ihm Erinnerungen an seine kürzlich an Krebs verstorbene Mutter Rose. Dass beide den Namen einer Blume tragen, bleibt für Till nicht die einzige Gemeinsamkeit. Weil er seinen Vater nie gekannt hat, war Rose umso wichtiger für ihn und er hat ihren Tod, bei dem er mittels eines vergifteten Marshmallows nachhalf, noch nicht verkraftet. Für jede Lebenslage hat sie ihm Briefe hinterlassen, die ihm über den Verlust hinweg trösten sollen. Iris und Till komnen einander langsam näher, doch zunächst gelingt es dem Kunststudenten, der das Talent seiner Mutter geerbt hat, nicht sich zu öffnen. Am Ende begreift er, dass ein Teil von Rose für ihn in Iris weiter lebt, so wie für sie ein Teil seines bei einem Unfall verstorbenen Vaters in ihm weiter lebte. Er gelingt ihm sich mit seiner Freundin auszusprechen, sodass sie seine Lage verstehen kann, und die beiden finden endlich wirklich zusammen. Weiterlesen

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Die VBW am Rathausplatz (26.10.2011)

Auch heuer waren die Vereinigten Bühnen am Nationalfeiertag beim Sicherheitsfest auf dem Wiener Rathausplatz vertreten – diesmal mit Gustostücken aus den aktuellen Hitmusicals “Ich war noch niemals in New York” und “Sister Act”. Bei dem ungefähr halbstündigen Konzert waren u.a. Ana Milva Gomez, Drew Sarich, Dagmar Hellberg, Andreas Bieber und Ann Mandrella vertreten.

Ein paar Fotos vom Konzert…

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Sister Act (22.09.2011 Ronacher)

Das neue Musical der Vereinigten Bühnen. Wie zuvor “Ich war noch niemals in New York” wurde “Sister Act” von der in Deutschland marktführenden Stage Entertainment übernommen und läuft zeitgleich in Hamburg. Die Geschichte kennt man natürlich aus dem Filmklassiker mit Whoopi Goldberg in der Hauptrolle der Deloris van Cartier. Die Möchtegern-Sängerberühmtheit wird Zeugin eines von ihrem zwielichtigen Liebhaber Curtis verübten Mordes und ist gezwungen sich im Rahmen eines Zeugenschutzprogrammes im Kloster der Heiligen Maria zu verstecken. Dort bringt sie zum Leidwesen der Oberin die Schwestern gehörig durcheinander, übernimmt die Leitung des Chors und studiert ungewöhnliche, aber höchst erfolgreiche Gesangsnummern mit den Damen ein. Dadurch wird schließlich ihr Verfolger Curtis auf ihren Aufenthaltsort aufmerksam. Trotz der Gefahr entscheidet sie, dass sie ihre Schwestern (besonders die zu ihr aufblickende Novizin Mary Robert) vor dem ganz großen Auftritt vor dem Papst nicht im Stich lassen kann. Weiterlesen

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Singin’ in the Rain (Preview 21.09.2011 Kammerspiele)

Einmal mehr setzen die Wiener Kammerspiele auf das Genre Musical. Diesmal in Form des Klassikers Singin’ in the Rain unter der Regie von Werner Sobotka. Das Stück spielt am Ende der Stummfilmära, als sich der Tonfilm rasch durchzusetzen beginnt und die Schauspieler sich auf einmal ganz neuen Herausforderungen gegenüber sehen. So geht es auch dem großen Leinwandtraumpaar Don Lockwood und Lina Lamont, denn die quietschig hohe Stimme der blonden Diva ist für den Tonfilm völlig ungeeignet (und erst recht für ein Filmmusical). Don überredet also seine Freundin Kathy Selden, eine bisher wenig erfolgreiche Bühnenschauspielerin, Lina zu synchronisieren, bei der selbst jegliches Sprechtraining erfolglos bleibt. In ihrer Eifersucht zwingt diese den Produzenten dazu den Namen der Rivalin aus dem Vorspann zu streichen, damit die Zuseher nicht erfahren, dass ihr Idol nicht selbst singt und spricht. Als Lina am Ende bei der Premiere des Films König der Tänzer versucht eine Rede zu halten, fliegt alles auf und Kathy darf ihren wohlverdienten Erfolg abholen. Mit dabei ist auch Dons bester Freund, der schräge Musiker Cosmo Brown, dessen Eingebung es zu verdanken ist, dass aus der ursprünglichen Katastrophe der umjubelte Musicalfilm wird. Weiterlesen

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Ich bin so irgendwie… (10.09.2011 Stadtgalerie Mödling)

Das Programm mit dem Titel “Ich bin so irgendwie…” stellt die Wiedereröffnung der Stadtgalerie Mödling als kulturelle Location dar. Es handelt sich dabei nur um einen Teil einer Veranstaltungsreihe des Pianisten und Komponisten Béla Koreny, welcher seit seinem zehnten Lebensjahr in Österreich lebt. Seit zwanzig Jahren ist er Besitzer der legendären Broadway Piano Bar in der Wiener Innenstadt. Bei der Konzertreihe in Mödling handelt es sich um unterschiedliche Programme, die der gebürtige Ungar auch zusammen mit verschiedenen Künstlerinnen bestreitet. Bei “Ich bin so irgendwie…” ist das niemand anderer als Maya Hakvoort. Der Abend dreht sich ganz um das ewige Spiel zwischen Frau und Mann. Während Béla Koreny mit seinem charmanten Akzent amüsante Geschichten rund um Begegnungen mit dem anderen Geschlecht zu erzählen weiß, interpretiert Maya die von ihm selbst geschriebenen Songs, bei denen er sie auch am Klavier begleitet. Weiterlesen

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Die drei Musketiere sind zurück

Unsere Helden flimmern wieder über die Kinoleinwand! Die Neuauflage ist einer der Filme, auf den ich mich heuer bisher am meisten gefreut habe. Doch je mehr ich im Vorfeld davon gehört und gelesen habe, desto sicher wurde ich, dass das nur eine Parodie werden kann – sofern man natürlich Dumas’ Roman kennt.
Am ersten September saß ich also nach der Arbeit im Kino und überlegte doch tatsächlich die ersten zehn Minuten lang, ob ich nicht im falschen Film gelandet wäre. Dem war allerdings nicht so, schließlich flimmerte zuvor schon das Titellogo über die Leinwand.

Venedig. Die uns bekannten drei Musketiere Athos, Porthos und Aramis – und irrigerweise als vierter “Mann” Milady de Winter klauen streng geheime Pläne für ein Luftschiff. Anfang des siebzehnten Jahrhunderts wohlgemerkt. Das böse Weib hintergeht jedoch die Helden und liefert den Bauplan in England beim Duke of Buckingham ab – der von niemand anderem als dem Ex-Elben und Girlieschwarm Orlando Bloom verkörpert wird. Bis dahin findet sich nichts im Roman wieder. Weiterlesen

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Les Misérables (26.08.2011 Baden)

Nun habe ich es also endlich geschafft diesen Musicalklassiker zu sehen, der auf Victor Hugos “Die Elenden” basiert. Wie der Titel schon verrät, handelt es sich um eine dramatische Geschichte, in der mehrere Figuren den Tod finden. Die Handlung dreht sich um den flüchtigen Sträfling Jean Valjean und seinen Erzfeind Javert. Eine reichhaltige Sammlung von weiteren Figuren spinnt komplexe Handlungsstränge um den Gejagten und den unermüdlichen Jäger. Die Fabriksarbeiterin Fantine, ihre Tochter Cosette, das Wirtsehepaar Thenardier, deren Tochter Eponine, die Studenten um Marius und Enjolras, der vife Bursche Gavroche.

So tragisch die unglückliche Liebe Eponines zu dem in Cosette verliebten Marius ist, berührt mich doch am meisten Fantines Schicksal. Aus der Fabrik gejagt muss sie selbst ihr Haar verkaufen, um die Wirtsleute zu bezahlen, bei denen ihre Tochter lebt. Diese gaukeln ihr vor das Mädchen wäre schwer erkrankt und benötige teure Medikamente. Um Cosettes Leben zu retten, schlägt sie sich schließlich als Hure durch. Weiterlesen

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